Bilder bearbeiten

Dieser Artikel erläutert, wie Sie Ihre Bilder bearbeiten und mit modernen Technologien ein optimales Verhältnis von Bildqualität zu Bildgröße erzielen. Seitdem die Ladezeit einer Webseite von Google als Rankingsignal ausgewertet und in die Beurteilung mit einfließt, macht es auch im Bereich der Pagespeed Optimierung ganz klar Sinn, wirklich alle Bilder zu bearbeiten und hinsichtlich der Skalierung, des Dateiformats und der Kompression zu optimieren. Durch immer bunter und schöner gestaltete Webseiten steigen auch die Anforderungen an die Bandbreite und die Leistung des Endgeräts, was auch mal den Geduldsfaden reißen lassen kann und zu Abbrüchen seitens des Benutzers führt.

Gründe für den Einsatz von Bildern im Webdesign

Ein mit Bildern angereicherter Text hat den Vorteil, dass er aufgelockert wird und Inhalte über die visuelle Ebene verdeutlicht. Gemischte und gut aufbereitete Inhalte sind für den Besucher leichter zu begreifen als reine Textinhalte, was sich auch bei der Absprungrate / Bounce-Rate widerspiegelt. Durch die sich daraus wiederum ergebende Steigerung der Verweildauer verbessert sich zudem auch die Beurteilung des Contents durch Google.

Kriterien beim Bilder Bearbeiten

Die wichtigsten Kriterien beim Bearbeiten von Bildern sind:

  • Bildgröße
  • Dateiformat
  • Bild Kompression
  • Farbtiefe

Modernes Webdesign mit bildschirmfüllenden Bildern stellt andere Ansprüche an Hosting und Bandbreite. Bilder müssen einen positiven Eindruck erwecken, dürfen die Website aber nicht langsam machen.

Bilder optimieren auf statischen Webseiten

Beim Vorbereiten der vorhandenen Bilder für den Einsatz auf statischen Webseiten ist zuerst einmal auf ein bestimmtes Seitenverhältnis zu achten. Gängige Seitenverhältnisse in der Fotografie sind 4:3 (Four/Thirds) oder 3:2 (APS-C). Das fertig zugeschnittene Bild sollte in der Bildbearbeitung auf eine optimale Größe skaliert werden. Ist das Bild größer als der zugewiesene Bereich auf der Webseite, dann wird es kleiner dargestellt, jedoch wird das große Originalbild geladen.

Bilder optimieren bei Content Management Systemen

Content Management Systeme optimieren Bilder teilweise automatisch. So erzeugt z.B. das CMS Wordpress mehrere kleinere Versionen des ursprüngliches Bildes für alle denkbaren Seituationen, in den das Bild eingesetzt werden könnte, z.B. als Beitragsbild, als Vorschaubild, für Smartphones etc. Viele CMS Systeme komprimieren die Bilder allerdings neu, und das nicht immer optimal.

Das richtige Dateiformat für Bilder

Das Wahl des Dateiformats hängt mit den im Bild enthaltenen Informationen zusammen. Strichzeichnungen und Statistiken mit großen Flächen brauchen für ein optimales Verhältnis von Qualität zu Große ein anderes Dateiformat als detailreiche Fotografien.

Die richtige Kompression

Je detailreicher das Motiv auf einem Bild, umso schwieriger wird die Reduzierung der Dateigröße. Bei zu geringen Kompressionsraten können schnell Kompressionsartefakte auftreten, die sich abhängig vom verwendeten Encoder / Dateityp in Form von Flächen- und Rasterbildung, Ausfransen, Farbverfälschungen und Klötzchenbildung zeigen.

Testbedingungen

Die Testbedingungen haben sich geändert. Die Ergbnisse mit vielen Beispielbildern finden Sie jetzt unter JPG vs PNG.

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