Die Ladezeit einer Webseite ist ein wichtiger Bestandteil im Webdesign. Durch immer schneller werdende Internetzugänge, Digitalkameras mit Dutzenden von Megapixeln und vor Funktionen strotzende Content Management Systeme wird der Vorteil einer flotten Internetleitung schnell auch wieder relativiert. Lange Ladezeiten nerven und sorgen für eine hohe Absprungrate.
Schlecht oder gar nicht optimierte Webseiten können mit einer langsamen Leitung (z.B. ) bei verbrauchtem Datenvolumen) auch mit unendlicher Geduld schier unbenutzbar werden, weil die Bestandteile der Website einfach nicht rechtzeitig geladen werden können und der Webserver die Anfrage irgendwann mit einem Timeout quittiert.
Seit der Ankündigung seitens Google, die Pagespeed einer Homepage als Rankingfaktor zu berücksichtigen, empfiehlt es sich, die Ladezeit von Webseiten noch genauer zu untersuchen und sorgfältig zu optimieren.
Es ist ratsam, vor jeder Änderung immer die aktuelle Website Ladezeit zu messen, um die Auswirkungen jeder Veränderung nachvollziehbar machen zu können.

Voraussetzungen für eine kurze Ladezeit gleich zu Beginn kurz zusammengefasst:

  • professionelles Hosting
  • TTFB
  • geringe Latenzen
  • Skript minify
  • CSS minify
  • Bilder optimieren
  • Spaghetti-Code verhindern
  • Requests
  • GZIP Kompression
  • Leverage Chaching
  • CDN

Ein wichtiger Ansatz bei der Pagespeed Optimierung ist das Messen der Time-to-First-Byte (TTFB). Besonders bei günstigem Hosting und vielen Nutzern pro Server liegt der Wert für die Time-To-First-Byte meist sehr hoch, was sich durch eine lange Gedenkpause beim Aufrufen einer Webseite äußert. Abhilfe für eine kurze TTFB und geringe Latenzen schafft nur professionelles Hosting.

individuelles Hosting

Durch das Reduzieren von HTTP Requests lässt sich insbesondere die durch Latenzen entstehende Ladezeit verringern.
Eine gute Methode zur Reduzierung von Requests ist die Reduzierung der Anzahl von Icons durch den Einsatz von CSS-Sprites. Dabei werden mehrere Icons in einer Datei zusammengefasst und dann die entsprechenden Bereiche per CSS abgerufen.
Neben den CSS Sprites können Bilder auch per data:uri abgerufen werden. Das reduziert die Anzahl der Requests um einen Request pro Bild, jedoch ist das über data:uri enkodierte Bild dann aus SEO Sicht kein verwertbares „Bild“ mehr und weist auch keine strukturierten Daten wie alt tags auf. Solch ein Bild erscheint dann nicht mehr in Googles Bildersuche und kann auch nicht separat gecached werden.
Eine weitere Methode zur Reduzierung von HTTP Requests ist die Verwendung Inline Code. Script und CSS Stylesheets können neben data:uri ebenfalls inline direkt im HTML Code eingetragen werden, um jeweils einen Request zu sparen. Bei effektiv konfiguriertem Leverage Caching ist das aber kontraproduktiv. Einerseits reduziert man um einen weiteren Request, jedoch lässt sich der Inhalt nicht mehr parallel laden. Moderne Browser sind in der Lage, mehrere Requests parallel zu verarbeiten.
In Verbindung von Leverage Caching können bestimmte Elemente festgelegt werden, die lokal auf dem Rechner des Benutzers abgespeichert werden und nicht erneut heruntergeladen werden müssen.

Ladezeit mithilfe einer Stoppuhr messen

Die benötigte Bandbreite und somit auch benötigte Ladezeit lässt sich durch den Einsatz von GZIP Kompression verringern. Mithilfe von GZIP können zielgerichtet bestimmte Dateitypen komprimiert werden. Zu beachten ist dabei, dass mediale Inhalte wie Bilder oder Ton häufig bereits so stark komprimiert sind, dass durch eine GZIP Kompression kein Vorteil bei der Größe entsteht, der Server aber CPU Ressourcen zur Verfügung stellen muss. Lesen Sie hier, wie sich Bilder komprimieren lassen.
Eine weitere Methode, die Bandbreite zu schonen und die Ladezeit dadurch zu verkürzen, ist der Einsatz von minify. Minify entfernt in Stylesheet CSS Dateien unnötige Leerzeichen und reduziert dadurch die Gesamtgröße dieser Dateien. Minify ist bereits in vielen CMS vorhanden und arbeitet automatisch. Es gibt aber auch Onlineanbieter, die hochgeladene CSS Dateien on-the-fly komprimieren.
Wie stark sich eine bestimmte Maßnahme konkret auswirkt, muss im Einzelfall betrachtet werden.

Bei einer Website mit vielen Besuchern kann die Verwendung von CDN sinnvoll sein. Dabei handelt es sich um externe Server, die bestimmte Inhalte liefern. Vom eigenen Server werden nur die Grundbausteine geladen, wobei weitere wie z.B. Google Fonts, Bootstrap Stylesheets, Bilder, Videos et cetera auf anderen Servern vorliegen und dazugeliefert werden. Internetauftritte mit besonders vielen Besuchern und vielen Elementen profitieren ganz besonders von der CDN Verwendung.

Webdesign-aus-Braunschweig unterstützt Sie bei der Pagespeed Optimierung Ihrer Homepage. Stellen Sie einfach eine unverbindliche Anfrage für ein individuelles Angebot.

Pagespeed Optimierung

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