Businesskonzepte und Shopsystem Übersicht

Businesskonzepte und Shopsystem Übersicht
Rate this post

Shopsysteme unterscheiden sich vom Preis, von der Funktionalität und vom Hersteller-Support. Grundsätzlich gilt es, ein Konzept im Hinblick dahingehend zu erstellen und durchzuspielen, ob der geplante Verkauf der gedachten Produkte sinnvoll online funktionieren wird.
Weil die Mitbewerber auf ihrem Gebiet auch ständig besser werden, sollte klar sein, dass ein neuer Onlineshop mit neuer Marke – ein neuer Brand – sehr viel bessere Chancen haben wird, wenn die Geschäftsführerung und das gesamte Team von Angestellten die Produkte und Leistungen rund um das Thema leben, und so ganz nah an den Bedürfnissen ihrer potentiellen Kunden sein können. Nebenbei „einfach mal so“ gestartete Onlineshops haben, nicht ganz unabhängig von der Branche, oftmals kaum Chancen auf Erfolg, weil Ihnen entweder das Alleinstellungsmerkmal fehlt, die Präsentation altmodisch wirkt, die Technik veraltet ist, die Hosting Performance schlecht ist und somit potentielle Kunden früh vergrault werden, die eingestellten Inhalt qualitativ nicht gut genug sind, Marketingkonzepte fehlen et cetera. Ausnahmen bestätigen aber die Regel. Eine einzigartige Geschäftsidee steht natürlich an erster Stelle.

Einige Anbieter von Shopsystemen bieten differenzierte Lizenzmodelle an wie z.B. eine kostenlose Community-Version, eine kostenpflichtige Version mit eingeschränktem Herstellersupport und eine High-End Version mit Herstellersupport, der schnelle Reaktionszeiten zusichert, kostenlosen Zugang zu speziellen Erweiterungen, die einen Shop einerseits bei der Funktionalität von einfachen Onlineshops der Konkurrenz abheben und die Kundenbindung verbessern können, und anderseits den Workflow bei größeren Unternehmen so optimieren können, um die Arbeitskraft der Angestellten besser nutzen zu können und um Lohnkosten zu senken, um in dieser Übersicht nur einige Merkmale zu nennen.

Andere Shopsysteme sind wiederum nur in einer einzigen Version verfügbar, in Umfang und Support halt wie sie eben sind – und dann muss man, wie bei den „Community Versionen“ halt schauen wie das alles läuft – seien es Probleme mit dem Zusammenspiel von Hosting und den Herstelleranforderungen an die benötigte Softwareumgebung der Webseite.

Eine ungünstige Softwareumgebung kann zu fehlerhafter Funktionalität führen oder sogar anfällig für Cyberattacken sein. Durch mangelnde Softwareunter Google-Trends Shopsystemestützung wie einer neuen PHP Version PHP7 oder eines geeigneten Datenbankservers wie MySQL, MariaDB et cetera kann es bereits die Installation zu Problemen führen. Bei anspruchsvollen Shopsystemen ist das Hosting bei den jeweiligen vom Hersteller verlinkten „offiziellen Hostingpartnern“ empfehlenswert. Bei unserer Fallstudie war feststellbar, dass es mit anspruchsvoller Software bei nicht offiziellen Hosting Partnern zu gravierenden Problemen in der Shopsystem Software kam. Das besonders prekäre an der Situation war, dass der Hersteller Patches angeboten hat, um diese Probleme zu beheben, diese Patches dann zwar die Durchführung des Update-Skripts ermöglicht haben, es jedoch im weiteren Betrieb zu Datenbankproblemen kam die erst später erkenntlich wurden. Die Symptome wurden behoben, nicht jedoch die Ursache. Durch die Datenbankprobleme funktionierte dann mitunter die Suchfunktion nicht mehr, und das Einstellen neuer Produkte war ebenfalls nicht mehr möglich.

Einsteigerklasse

Wer als Shopbetreiber nur geringe Anforderungen an Funktionalität, Individualität, Controlling und Performance hat, für den sind Shopsysteme aus der Einsteigerklasse eine denkbare Option. In diesem Bereich wird das Shopsystem als Service as a Software (SaaS) zur Verfügung gestellt. Dabei wird das Shopsystem vom Anbieter vorinstalliert. Der Benutzer wählt eine mehr oder weniger gelungene Designvorlage / Template, gibt seine Daten ein und kann direkt mit dem Einstellen von Produkten beginnen.

Solche Konzepte eines Software as a Service im Einsteigerbereich gibt es, nur um einige zu nennen von Jimdo und von den großern Hostern wie T-Online, 1&1, Strato et cetera. Für eine kleine Anzahl an besonders einzigartigen Produkten, welche Personen aus verschiedenen Interessenbereichen ansprechen und bei einem bereits kleinen Sortiment einen hohen Absatz versprechen, kann ein Online-Shop aus der Einsteigerklasse durchaus funktionieren. Vorteile für die Betreiber sind geringe Setupgebühren, keine oder nur geringe Kosten für das Erstellen des Shops und nur geringe Fixkosten. Nachteile sind die geringe Individualisierung der Funktionalität und des HTML Codes. Die Onpage Qualität des Quellcodes lässt sich häufig nicht verbessern. Auf Masse ausgelegte Templates bringen unnötig viel Code, veraltete HTML Schreibweisen et cetera mit sich. Weitere Nachteile zeigen sich, wenn der Shop dann doch mal zu einem anderen Hoster umziehen soll.
Wenn man „einfach nur verkaufen“ will, dann kann das funktionieren. Vorraussetzung ist natürlich auch, dass es bereits einen Kundenstamm gibt, sei es aus dem Offline-Handel, der als Marketingkanal genutzt wird, und / oder aus den Marketplaces wie Amazon, ebay et cetera.

Professionelle Mittelklasse / Profiklasse

Die Mittelklasse wird i.d.R. nur noch von Unternehmen eingesetzt, die bereits durch Aktivitäten im Online Marketplace Erfahrungen im Onlinebusiness haben und das eigene Angebot durch einen eigenen Onlineshop erweitern wollen, die bereits einen Onlineshop betrieben haben und sich mit dem Wechsel auf eine aktuelle und leistungsstarke Software ihr Angebot verbessern möchten, die ein funktionierendes Offlinebusiness mit Kundenstamm haben, uvm.

Die Auftraggeber haben dabei hohe Anforderungen an Funktionalität und Schnittstellen und erwarten eine hohe Hosting Performance, um visuell ansprechende Shops auch bei hohem Besucheraufkommen flott darstellen zu lassen. Man sollte nicht außer acht lassen, dass mit der Verwendung von visuell ansprechenden Shopsystemen auch die Anforderungen an das performantes Hosting auch bei identischem Besucheraufkommen drastisch steigen können. Die Hersteller dieser Systeme der Profiklasse haben in den vergangenen Jahren einen sehr hohen Aufwand betrieben, um die Funktionalität Ihrer Produkte deutlich zu erhöhen und um den Abstand zur Enterpriseklasse dadurch zu verringern.

Ausgearbeitete Projektkonzepte in diesem Bereich kosten in der Regel zwischen 15.000 € und 300.000 € und decken sowohl die Anforderungen der meisten E-Commerce Projekte hinsichtlich Funktionalität und einem modernen, ansprechenden und individuellen Layoutdesign. Der Platzhirsch in der Profiklasse war das Shopsystem Magento, welches den internationalen Markt eroberte.
Die weitere Entwicklung verschiedener Shopsystem von 2004 bis 2017 ist bei Google-Trends nachzulesen.

Aufrufe Websuche Shopsysteme 2004 bis 2017

Enterpriseklasse

Die Auftraggeber in dieser Shopsystem Klasse sind dann meistens nur noch große Unternehmen mit siebenstelligen Budgets. Bei weitergehendem Interesse lassen sich die Auftraggeber bei den Anbietern in den Referenzen nachlesen. Projekte in der Enterpriseklasse sind i.d.R. noch teurer als die der professionellen Mittelklasse.

Individualklasse

Die Individualklasse unterscheidet sich von der Enterpriseklasse mitunter noch dahingehend, dass die Entwicklung der Shop-Software und der Entwicklungswerkzeuge für das Unternehmen individuell durchgeführt wird, und dass die Nutzung des Shopsystems in dieser Liga voraussichtlich noch teurer für das Unternehmen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.